Jugend

26 Taucherinnen, Taucher, Tauchschüler und Betreuer der BTSV-Jugend und der FLASSA-Jugend aus Luxemburg machten sich gemeinsam auf den Weg zur Halbinsel Giens in Südfrankreich. Eine Woche lang war der Campingplatz La Tour Fondue unser Zuhause, während die Tauchbasis Espace Mer als Einsatzleitung für unsere wichtigste Aufgabe diente:

Mission Mola Mola – Wo ist der Mondfisch?

Mit sieben Tauchlehrern und Betreuern sowie 19 motivierten Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren startete die Suche. Die Gerüchteküche versprach beste Chancen: Der Mola Mola sei in der Gegend gesichtet worden. Also ging es täglich mit dem Boot hinaus zu den schönsten Tauchplätzen rund um Giens. Bewaffnet mit den Unterwassergehäusen der Firma divevolk und den Lampen der Firma TillyTec.

Die Unterwasserwelt zeigte sich dabei von ihrer besten Seite. Beeindruckende Steilwände, große Fischschwärme, farbenfrohe Unterwasserlandschaften und sogar neugierige Oktopusse sorgten für jede Menge Begeisterung. Doch die eigentliche Zielperson unserer Expedition blieb hartnäckig verborgen.

War der Mondfisch an der berühmten Steilwand? Nein.
Versteckte er sich beim Oktopus? Ebenfalls nein.
War die geheimnisvolle Flosse an der Oberfläche wirklich ein Mola Mola?

Selbst intensive Verhandlungen mit Neptun blieben erfolglos. Der Herrscher der Meere zeigte sich zwar gut gelaunt, gab aber keinerlei Hinweise auf den Aufenthaltsort des gesuchten Giganten preis.

Trotz der erfolglosen Fahndung war die Woche ein voller Erfolg. Für viele Jugendliche standen Ausbildungstauchgänge, neue Erfahrungen und jede Menge gemeinsame Erlebnisse auf dem Programm. Zwischen Bootsfahrten, Campingplatzleben und gemeinsamen Abenden entstanden neue Freundschaften und viele Erinnerungen, die sicher noch lange bleiben werden.

Den krönenden Abschluss bildete die traditionelle Tauchertaufe durch Neptun. Die neuen Taucherinnen und Taucher mussten dabei beweisen, dass sie würdig sind, in die Reihen der Unterwasserwelt aufgenommen zu werden. Nach bestandener Prüfung wurden sie feierlich in Neptuns Reich aufgenommen – selbstverständlich unter den strengen Augen seiner Helfer.

Am Ende bleibt festzuhalten:

  • Die Mission war erfolgreich.
  • Die Suche nach dem Mola Mola dagegen nicht. 

Aber wer weiß – vielleicht war er die ganze Zeit da und hat uns beobachtet. Für die nächste Jugendfahrt 2028 bleibt die Akte jedenfalls geöffnet.
Wir sehen uns beim Zeltlager in Forst!

Steffen "MolaMola" Weinlich