Abteilung Wettkampfsport

Mit einer Silbermedaille für Laura Büchner (TSV Malsch), Stefanie Nusser (WSC Langenau/TC Stuttgart), Carina Techert (TC Stuttgart) und Regina Pavlovic (TC Freiburg) bei den Damen und Bronze für Christian Prowald, Markus Heckrath, Jens Dingel sowie Jochen und Martin Schottmüller (alle TSV Malsch) bei den Herren kehrten die neun Teilnehmer unserer Baden-Württembergischen Vereine aus Graz zurück.

    Janik Graf

Bei den Weltmeisterschaften im Unterwasser-Rugby in der Steiermark war für die Damen erst in der Verlängerung des Finales Endstation. Das 0:1 in der Verlängerung gegen Norwegen war zugleich der einzige Gegentreffer, den die Deutschen Damen im Turnier einstecken mussten. Deutliche Siege in der Vorrunde gegen Spanien, die Türkei und die USA, ein 7:0 gegen Gastgeber Österreich im Viertelfinale und im Halbfinale ein knappes 1:0 in der Verlängerung gegen Finnland hatten im Laufe des Turniers die Hoffnung auf den erneuten Titelgewinn im stark verjüngten deutschen Team ansteigen lassen.

    Janik Graf

Deutschlands Herren gingen mit der Devise „Hinten kompromisslos, vorne den Ball laufen lassen“ ins kleine Finale gegen Dänemark. Dieses hatte das deutsche Herrenteam nach dem verpassten Finaleinzug nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung und Strafwurfwerfen gegen Norwegen erreicht. Nach acht Minuten konnten die Malscher Jochen und Martin Schottmüller die dänische Verteidigung überlisten und die 1:0-Führung erzielen. In einer harten Partie, in der die Dänen immer wieder mit Fouls auffielen, verhängten die Schiedsrichter vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Zeitstrafen gegen gleich zwei Dänen. Diese 6:4-Überzahl konnte Kapitän Lukas Tadda in der 28. Minute zum 2:0 nutzen. Ein dänischer Konter brachte in der vorletzten Minute zwar noch den Anschlusstreffer, mehr war aber nicht mehr drin. Den Weltmeistertitel sicherte sich erstmals Kolumbien nach einem souveränen 2:0-Erfolg gegen Norwegen.

Siebzehn Nationen bei den Herren und 14 Teams bei den Damen mit rund 450 Aktiven in Graz, die aktive Öffentlichkeitsarbeit in den Österreichischen Medien sowie das überraschend gute Abschneiden der Gastgeberteams sorgten für reges Zuschauerinteresse in Graz.