Abteilung Tauchausbildung Oben

Montag 28.6.

Endlich steht der erste Gerätetauchtag an. In Vorbildfunktion demonstriert Ausbilder Frank den Job des TLvD, bevor morgen die Anwärter diese Aufgabe übernehmen dürfen. Die Tagesstruktur ist geklärt und Tiemo darf mit dem ersten Referat zum geplanten Tauchgang starten.

Auch wenn es der Gewöhnungstauchgang ist, hat dieser schon einiges für uns zu bieten, denn wir beginnen mit Übungen zum Wasser-Nase-Reflex, Bleicheck und Jacket an- und ausziehen am Boot bei 2-3 m hohen Wellen, Strömung und Windstärke fünf! Mit großer Mühe bewältigen die Anwärter die Aufgaben an der Wasseroberfläche, bevor es zum ersten Mal heißt: abtauchen.
Die Tauchgänge der drei Gruppen verlaufen ohne größere Vorkommnisse, aber wieder am Boot angekommen, beschert der Wellengang so manchem ein flaues Gefühl in der Bauchgegend – andere können das Frühstück dann doch nicht mehr bei sich behalten.

In der Basis angekommen, wissen wir, was wir geschafft haben und gehen in die verdiente, aber sehr kurze Mittagspause, von der uns prophezeit wir, dass sie von Tag zu Tag etwas länger werde, sobald die Routine zunimmt.

Nach den Nachbriefings kommt schon wieder der Aufruf des TLvDs zum nächsten Tauchgangsreferat. Matthias führt die Gruppe in den Tauchgang „Rettung eines verunfallten Gerätetauchers“ ein. Da diese natürlich auch das Abschleppen zum Boot bei massiven Wellengang gegen die Strömung beinhaltet, gibt es auch hier wieder ein paar Taucher, die der Seekrankheit zum Opfer fallen.

Nach 20 Minuten wildem Bootsritt über unzählige Wellenberge, haben wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen.
Zu unserer großen Freude stößt auch der letzte Teilnehmer zu uns, womit das Team nun komplett wäre!

Nach dem Tagesrückblick, dem darauffolgenden Abendessen und der leider bis nach 23 Uhr ausufernden Vorbereitung auf den nächsten Tauchtag fallen wir mit schweren Gliedern in unsere Betten.