Abteilung Wettkampfsport

In der letzten Augustwoche fand in Geykenec / Ungarn die 27. Europameisterschaft und 10. Jugendeuropameisterschaft im Orientierungstauchen statt. Die neunköpfige Nationalmannschaft bestand aus 5 Athleten des TSC Rostock, 2 Sportlern vom TC Delitzsch, eine Sportlerin vom TSC Babelsberg und einer Sportlerin aus Baden vom SSV Freiburg, Theresa Köhn.

             

Bei ihrem ersten internationalen Wettkampf konnte, die erst 18 jährige Theresa mit respektablen Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Ihr erster Wettkampf war der Sternkurs, bei dem sie als letzte Starterin um 17.08 Uhr, lange ihre Konzentration halten und ihre Aufregung unterdrücken musste. Mit zwei kleinen Ungenauigkeiten durchtauchte Theresa  den Kurs in 7:57 Minuten und belegte Platz 11. Am zweiten Tag starteten die Damen und die weibliche Jugend am Vormittag über den  5 Punkte Kurs. In 7:07 Minuten beendete sie den 650m langen Kurs und erkämpfte sich damit den 6. Platz. Beim M-Kurs, am dritten Tag musste sie wieder lange auf ihren Start warten. Trotzdem tauchte sie sehr schnell durch den Kurs, 6:38 Minuten, hatte aber leider 4m Abweichung vom 2m breiten Zentrum. Schade, da wäre sogar eine Medaille möglich gewesen. Am Ende belegte sie Platz 5, ein hervorragendes Ergebnis! Die letzte Einzeldisziplin war der  Short. Hier qualifiziert sie sich, wieder mit einer sehr guten Zeit, für das Finale am Nachmittag, das als K-O-Rennen durchgeführt wird. Dort musste sie gegen die letztjährige und auch diesjährige Jugendeuropameisterin starten und hatte das Nachsehen. Auch hier erreichte sie  den 5. Platz.

                              

Auf Grund ihrer sehr guten Einzelleistungen durfte sie auch am letzten Wettkampftag in der Mannschaftstreffübung der Damen an den Start. Da in diesem Jahr die Variante B geschwommen wurde, standen alle Teams vor einer besonders schwierigen Aufgabe. Auf dem Rückkurs müssen alle 4 Sportler gemeinsam eine Schikane umrunden und beim Zieleinlauf ein 2m breites Zentrum durchtauchen. Das gelang den deutschen Herren (Daniel Sonnekalb, Max Lauschus, Wilfried Krause, Jan Zeggel) mit nur 1m Abweichung in der Zeit von 7:02 Minuten hervorragend. Aber auch das junge deutsche Damenteam (Paula Krüger, Annika Haase, Anne Eisenberg, Theresa Köhn)  wuchs über sich hinaus und erreichte ebenfalls mit nur 1m Abweichung in 8:34 Minuten das Ziel. Beide Mannschaften erkämpften sich damit die Silbermedaille und wurden Vizeeuropameister.

Herzlichen Glückwunsch!