Abteilung Visuelle Medien

So macht man bei einem Wettbewerb mit, obwohl es nicht wirklich das allergrößte Verlangen ist.

Auf der Wettkampfbühne zu stehen kann die Welt bedeuten und darf bei uns auch gerne als Trittbrett zur guten UW-Fotowelt angesehen werden.

Schwarz auf Weiß, unser Thema im März. Alles, was also kontrastreich die beiden Gegensätze am Besten hervorbringt!  Es sind alle Einsendungen schöne Aufnahmen und auch gute Bilder dabei! Zwischen „schön“ und „besser“ gibt es einen Spalt, der nicht nur den Kontrast als Beurteilung herannimmt sondern sich auch auf die Gesamtdarstellung und Wirkung auf die Betrachter beziehen muss! Oft sind es nur kleine Fehlerchen, wie z.B. beim Zuschnitt, die zu erkennen sind, wodurch das Bild dann nicht die optimale Wirkung für Betrachter bringt. Kommt ein Tier daher, so muss einfach vor der „Nase“ mehr Platz bleiben als hinter dem Tier notwendig ist, sonst „geht“ das Tier scheinbar aus dem Bild! Ich seh’ dir in die Augen, Kleines“, sagt Humphrey Bogart zu Ingrid Bergman im Film Casablanca. Schau mir in die Augen, sind meine gedachten Worte und Ansprache an mich bzw. meine Gegenüber, bevor ich den Auslöser betätige! Jedes Bild hat es verdient, als ansprechendes Bild im Archiv zu sein und ein Gesicht was mich anschaut wirkt eben ansprechender als ein wegschauender Blick. Auch zu quer im Bild, wirkt eher plakativ, als dynamisch! Alles was kräftige hell/dunkel Bereiche aufweist und sich dadurch deutlich von der Umgebung abtrennt ist gut zur Wandlung von „bunt“ zu schwarz/weiss! Viele Meeresschnecken haben farbenprächtige „Körperkanten“ und eignen sich geradezu ideal zu diesem Monatsthema! Auch ein Tec Taucher, oder Wrack hätte sehr gut zum Thema gepasst.

Unserer Jury gefallen, wie mir, viele der Auswahlbilder, sie sieht aber auch die feinen Unterschiede und entscheidet gezielt zu Gunsten der harten Kontraste und Gegensätze!

Deren Meinungen lesen sich wie folgt,

  • scharfes und kontrastreiches Foto
  • fast etwas Zuviel auf dem Bild
  • Heben sich nicht ab
  • nicht so spannend, sind nicht so der Brüller
  • interessanter Ausschnitt, Ganzaufnahme wäre wohl langweiliger gewesen
  • da vermisst man die Farbe nicht
  • dürfte etwas zentraler positioniert sein
  • schön ausgeleuchtetes Objekt vor ruhigem Hintergrund
  • super Motiv
  • sehr scharf und gut gelungen
  • aber das von … ist besser
  • ist mir zu langweilig
  • zu eintönig für schwarz-weiß
  • Konturen sind mir nicht scharf genug  
  • eignet sich nicht für schwarz-weiß Darstellung
  • gut ausgeleuchtet, sogar die Sonnenstrahlen sind sichtbar
  • hebt sich gut vom Hintergrund ab
  • leider ist der Hintergrund etwas „aufdringlich“
  • Färbung, die auch in schwarz-weiß rüberkommt und überzeugt
  • Gestochen scharfe Details
  • Bildschärfe überzeugt, Strukturunterschiede, lassen den Motivdreiklang aus Vordergrund, Motiv und Hintergrund harmonisch und "bunt" erscheinen
  • Allerdings fehlt Schärfe, Blickkontakt zu Kamera/Betrachter somit keine Verbindung
  • Die Sirene becirct mich nicht, Hand und Armhaltung könnten tänzerisch leichter sein, Kinn etwas weiter runter usw.
  • zu wenig "bunt", keine deutlichen Farbunterschiede

 

Die Meinungen sind vielseitig, die Aussagen, wie ich sie Anfangs bereits genannt habe und mit meiner Meinung, viele deckungsgleich. Wer sich jetzt nicht auf den vorderen Plätzen wiederfindet, hat evtl. nur das „falsche“ Bild ausgesucht! Christian gewinnt, als herausragender Sieger mit seiner Nacktschnecke. Zweiter ist für mich die Schnecke von Fred, doch die Jury vergibt zwei Stimmen mehr an Igor und seiner „Nixe unter hawaiianischer Sonne“. Somit belegt Fred, Platz Drei!

 

„Gerade noch unter Wasser“, also „grenzwertige“ Aufnahmen sollen unsere Sinne im April berühren, Motive, die also nahe der „drohenden“ Wasseroberfläche zu finden sind. Lassen wir uns überraschen, was, oder wie uns die Einsender das Thema nahe bringen!

>=; willi